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1977 geboren, wuchs ich sehr behütet im Elternhaus in Bischofszell / Thurgau auf. Meine Eltern hatten eine Pudelzucht und betrieben zwei Hundesalons.Zur erweiterten Familie zählten auch noch Katzen, Mäuse, Meerschweinchen und Hasen, die alle von mir liebevoll gehegt und gepflegt wurden. So war es mir bald klar, dass ich nach der Schulzeit den Beruf der tiermedizinischen Arztgehilfin erlernen würde. Nach meiner Lehre wollte ich die Tiere noch näher kennen lernen und absolvierte die Landwirtschaftliche Fachschule.
Seit meinem 12. Lebensjahr hatte ich erfolgreich Hundesport betrieben, mit meinen Hunden von der BH bis zur IPO 3 gearbeitet und konnte mich schon sehr jung an der Jugend-Schweizer-Meisterschaft bei den Deutschen Schäferhunden qualifizieren. 1996 realisierte ich einen anderen Kindheitstraum, ich kaufte mir mein erstes Springpferd, und nahm an mehreren Springturnieren teil.
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Nach meiner beruflichen Ausbildung übernahm ich von einem Bauernhof die kleine Mischlingshündin Sierra, die 2008 im Alter von fast 13 Jahren von uns gegangen ist. Mit ihr kam ich dem Wagen- und Schlittenhunderennsport näher und steckte mich mit dem Mushervirus (typisch SchlittenhundespracheJ) an.1998 erlebte ich erstmals als Zuschauerin ein Windhunderennen in Kleindöttingen und begegnete auch gleich einem Windhund der Rasse Magyar Agar. Das Windhunderennen begeisterte mich und den ungarischen Windhund hatte ich gleich in mein Herz geschlossen. Auf ein Inserat in der Tierwelt suchte ich meine 11wöchige Lilith Betcha Katcha aus. Und so begann die Windhundliebe.Durch einen tragischen Autounfall 2001 verlor ich meinen damaligen Lebenspartner. Mein ganzes Leben erlebte dadurch eine einschneidende Wendung, nicht nur durch den Partnerverlust sondern auch durch meine extrem vielen und starken Verletzungen (6 gebrochene Wirbel, Schädelbruch, schwerste Gesichtsverletzungen). Nun mußte für längere Zeit auf den Windhundesport verzichten, wodurch sich jedoch einerseits meine Bindung zu den Hunden sehr verstärkte, andererseits meine Hunde mir auch sehr viel Kraft geben und mich ihn schweren Tagen unterstützten.2001 lernte ich meinen heutigen Lebenspartner Markus kennen, den ich sehr schnell in die gleichen Bahnen ziehen konnte, was die Hundevernarrtheit anbelangt.Gemeinsam „auf den Hund gekommen“, machten wir uns selbständig im Bereich Hundetransportboxen: Markus entwirft und produziert nicht nur Boxen und verkauft sie erfolgreich weltweit, wir haben ein sehr breites Angebot an ganz speziellen Hundesportartikeln. www.swiss-dogbox.ch Durch meine Eltern züchterisch „vorbelastet“, war der weitere Schritt in meinem Leben schon fast logisch: die Zucht meiner geliebten Magyar Agars, da für mich diese Rasse so was ganz spezielles darstellt. 2004 war es dann so weit, ich gründete den Smiling – Rose MA – Zwinger und meine Zuchthündin schenkte mir 9 wundervolle Welpen.Mein Zuchtziel ist sicherlich die Gesundheit in Verbindung mit höchster Sportlichkeit, das Wesen und die Schönheit. Dazu gehören die ständige Beschäftigung mit meiner Rasse, ihren Eigenheiten, ihrer Geschichte und Herkunft, aber auch das ständige Lernen von kynologischen und veterinärmedizinischen Grundlagen und das Aneignen von weiterem Wissen.Eine Belohnung meiner züchterischen Ambitionen ist die Tatsache, daß schon einige der Smiling Rose - MA als erfolgreiche Zuchthunde in anderen Zwinger eingesetzt wurden, zuletzt in einem besonders einheitlichen Wurf im tschechischen Llawondyss ZwingerFür mich persönlich ist es außerdem sehr wichtig, daß sich meine Hunde überall manierlich benehmen, da ich immer wieder gefragt werde, warum der Windhund nicht erziehbar sei und nur rennen würde, wenn sich etwas vor seiner Nase befände. Darum arbeite ich mit meinen Hunden in möglichst vielen verschieden Hundesportarten und kann aus meiner Sicht nicht sagen, daß z.B. ein Deutscher Schäferhund einfacher zu erziehen ist als ein Windhund. Denn kein Hund kommt als ausgebildeter, folgsamer Sporthund auf die Welt, sondern muß erst durch liebevolle Arbeit dahin gebracht werden.
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